Krankengymnastik- und Massagepraxis Dümpten, Anette LeimbachKrankengymnastik- und Massagepraxis Dümpten
Anette Leimbach
therapeuten

Krankengymnastik- und Massagepraxis Dümpten
Anette Leimbach


Mellinghofer Str. 228
45475 Mülheim

Telefon: (0208) 75 48 76
Telefax: (0208) 6 20 55 77

Gesundheitsnachrichten

Ergotherapie fördert die Handlungsfähigkeit

Ergotherapie fördert die Handlungsfähigkeit

In der Ergotherapie behandeln und fördern wir Erwachsene, deren Mobilität, Handlungsfähigkeit und Selbstständigkeit durch eine Erkrankung oder traumatische Erfahrung eingeschränkt sind.

Als Fachkräfte der Ergotherapie verfügen wir über ein breites medizinisches Fachwissen, zusammen mit unserem persönlichen Einfühlungsvermögen und Erfahrungsschatz sind wir in der Lage, Erwachsenen bei der Bewältigung Ihrer körperlichen und neuronalen Probleme hilfreich zur Seite zu stehen.

Die Behandlungsansätze der Ergotherapie für Erwachsene sind wie folgt. Individuelles Selbstständigkeitstraining und Anpassung an die veränderte Lebenssituation. Anleitung und Einüben täglicher Abläufe wie Essen, Trinken, Körperpflege, Bekleidung, Fortbewegung und Kommunikation zur Förderung der größtmöglichen Selbstständigkeit. Verbesserung und Erhalt der motorisch-funktionellen Fähigkeiten. Unterstützung des Heilungsprozesses in der Handtherapie und Narbentherapie. Förderung der Mobilität und Geschicklichkeit. Beratung und Anleitung der Angehörigen bei der Alltagsbewältigung und der Pflege. Integration der Angehörigen in den Therapieablauf. Ganzheitliche Betrachtung der Krankheit, Behinderung, seelischer Befindlichkeit und sozialer Situation. Sturzprophylaxe, Hilfsmittelanpassungen, Training mit Rollator, Rollstuhl und Gehhilfen.


Studienbereich präsentiert Forschung zur Arthrose-Versorgung

Der Studienbereich Physiotherapie der Hochschule für Gesundheit (HS Gesundheit) in Bochum präsentierte auf dem diesjährigen „World Congress on Osteoarthritis“ in Wien Forschungsergebnisse zur Arthrose-Versorgung.

Auf dem Kongress für Arthroseforschung der „Osteoarthritis Research Society International“ (OARSI) kamen vom 18. bis 21. April 2024 Teilnehmende aus Forschung und Versorgungspraxis zusammen. Franziska Weber, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin an der HS Gesundheit in Kooperation mit der Universität Utrecht, präsentierte ihre Ergebnisse der Vignettenstudie „Qualität der physiotherapeutischen Versorgung von Menschen mit Hüft- und/oder Kniearthrose in Deutschland: Überprüfung der Leitlinienadhärenz mittels Fallvignetten“. Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit Max Bonk, Masterstudierender der Physiotherapiewissenschaft an der HS Gesundheit unter Betreuung von Prof. Dr. Christian Grüneberg, Professor für Physiotherapie an der HS Gesundheit und in Kooperation mit Dr. Corelien Kloek der Hochschule Utrecht sowie Prof. Dr. Cindy Veenhof der Hochschule und Universität Utrecht durchgeführt.

Insgesamt wurden 335 Physiotherapeut*innen in Deutschland mittels Fallvignetten zu der Wahl von Therapiemodalitäten befragt. Diese Auswahl wurde dann mit aktuellen Leitlinien zur Versorgung von Menschen mit Hüft- und Kniearthrose abgeglichen. „Es zeigt sich, dass die meisten Physiotherapeut*innen in Deutschland die empfohlenen Therapiemodalitäten aus den Leitlinien auswählen. Allerdings werden auch immer noch einige Therapiemodalitäten ausgewählt, die laut Leitlinie nicht empfohlen werden, wie zum Beispiel Elektrotherapie“, sagt Franziska Weber. „Im Gespräch mit anderen Kongressteilnehmenden wurde deutlich, dass sich in anderen Ländern ähnliche Probleme vorfinden. Daher geht es in Zukunft auch um die Frage, wie wir veraltetes Wissen und Strukturen aus dem Praxisalltag herausfiltern können, also eine Entwicklung und Umsetzung einer De-Implementierungsstrategie“, führt Weber fort.

„Seit einigen Jahren beschäftigen wir uns mit unserer Forschungsgruppe im Studienbereich Physiotherapie an der HS Gesundheit mit der Versorgung von Patient*innen mit Arthrose. Wir haben auch auf Grundlage der Arbeiten von Frau Weber schon großartige Erfolge erzielt, neue Versorgungskonzepte entwickelt und evaluieren diese gerade in unserer SmArt-E-Studie, dessen Grundlage auf den Ergebnissen von Frau Weber beruht. Insgesamt, auch unter Einbezug der digitalen Technologien, ist noch einiges an Potential auszuschöpfen, um die personalisierte Versorgung für unsere Patient*innen zu optimieren“, führt Prof. Dr. Christian Grüneberg aus.

10.06.2024 DGA | Quelle: Hochschule für Gesundheit Bochum


TÜV Rheinland: Rückenschonendes Arbeiten

TÜV Rheinland: Rückenschonendes Arbeiten für den Erhalt der Gesundheit im Büro und der Produktion

Mehr als 26 Millionen Menschen sind laut Gesundheitsatlas Deutschland des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) von Rückenleiden betroffen. Bei den 34,4 Millionen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten kam es im Jahr 2022 durch Rückenschmerzen zu 96,7 Millionen Arbeitsunfähigkeitstagen – eine hohe Belastung für die Wirtschaft, denn allein die Produktionsausfallkosten beliefen sich auf 12,4 Milliarden Euro.1 „Welche Belastungen für den Rücken ein Beruf mit sich bringt, ist sehr unterschiedlich: Im Büro ist es das lange Sitzen, in der Produktion können es beispielsweise schweres Heben, Arbeiten in unnatürlichen Körperhaltungen, Vibrationen oder wiederholt gleiche Bewegungen sein“, weiß Dr. Dana Niemann, Gesundheitsexpertin bei TÜV Rheinland.

Hilfsmittel konsequent nutzen

Die eine Empfehlung, um Rückenbeschwerden vorzubeugen, gibt es aufgrund der vielfältigen Ursachen und Belastungen nicht. Eine ergonomische Arbeitsplatzgestaltung trägt jedoch dazu bei, Belastungen für den Rücken zu reduzieren. Im Büro sind dazu ein ergonomischer Schreibtischstuhl und ein höhenverstellbarer Tisch, der sowohl im Stehen als auch im Sitzen genutzt werden kann, wichtig. Aber auch kleine Hilfsmittel wie Fußstützen oder Dokumentenhalter können eine entspannte Arbeitshaltung fördern und so Rückenbeschwerden vorbeugen.

In der Produktion sind Hilfsmittel noch wichtiger, denn Trage- und Hebehilfen, Hubwagen oder auch Exoskelette entlasten je nach Tätigkeit den Rücken und beugen so Beschwerden und Erkrankungen vor. Aber auch Antiermüdungsmatten können bei stehenden Arbeiten Beine und Rücken schonen. „Damit diese Hilfsmittel von den Beschäftigten gut angenommen und konsequent genutzt werden, ist eine gesundheitsorientierte Unternehmenskultur wichtig. Dabei tragen Führungskräfte die Verantwortung dafür, die erforderlichen Rahmenbedingungen für den Einsatz von Hilfsmitteln zu schaffen und die Mitarbeitenden für die Nutzung zu sensibilisieren und zu motivieren. Zudem sollten sie eine Kultur der Zusammenarbeit fördern, die es ermöglicht, dass sich Beschäftigte bei Bedarf gegenseitig helfen. Bei der Auswahl von Hilfsmitteln können Expertinnen und Experten von TÜV Rheinland digitale Tools zur Analyse der Ergonomie einsetzen. Aber ebenso wichtig ist das Wissen der Mitarbeitenden. Sie kennen ihren Arbeitsplatz und können beurteilen, ob ein Hilfsmittel die gewünschte Entlastung bewirkt.

Nicht nur Bewegung bietet Ausgleich

In Büroberufen ist Bewegung ein guter Ausgleich zur hauptsächlich sitzenden Tätigkeit. „Beim Sport ist es wichtig, dass er Spaß macht. Daher muss jeder Mensch für sich herausfinden, welche Sportart oder Bewegungsform geeignet ist. Neben Kraft- und Ausdauertraining gehören auch Dehnübungen oder Ausgleichsübungen für belastende Körperhaltungen zu den Möglichkeiten. Wer hingegen den ganzen Tag auf den Beinen ist oder durch Stress zu Verspannungen neigt, kann beispielsweise auf bewusste Muskelentspannung setzen. Denn Regeneration ist auch für die Muskeln wichtig“, so Niemann.

Arbeitgeber haben vielfältige Möglichkeiten, ihre Mitarbeitenden beim Ausgleich beruflicher Belastungen zu unterstützen: Zuschüsse zu Fitnesskursen oder flexible Arbeitszeiten, die die Teilnahme an Gesundheitskursen ermöglichen, gehören ebenso dazu wie Gesundheitstage oder andere Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung. Gesundheitsexpertinnen und -experten von TÜV Rheinland erstellen dazu ganzheitliche Konzepte für ausgleichende körperliche Aktivitäten und deren Integration in den beruflichen sowie privaten Alltag. „Unser Ziel ist es, mit aufeinander abgestimmten Maßnahmen für Unternehmen und Beschäftigte den bestmöglichen Effekt zu erzielen“, betont Niemann.

Quellen:

1. https://www.aok.de/pp/bv/pm/gesundheitsatlas-rueckenschmerz/

06.06.2024 DGA | Quelle: TÜV Rheinland AG